Klimaschutzteilkonzeptes für die Kläranlage Großräschen

 

Mit Datum vom 29.04.2016 erhielt der Wasserverband Lausitz einen Zuwendungs-bescheid des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit zur Erstellung eines Klimaschutzteilkonzeptes für die Kläranlage Großräschen. Die-ses soll zur Entwicklung von Maßnahmen dienen, die einen Beitrag zur Senkung von Treibhausgasemissionen (speziell Kohlendioxid) der Kläranlage leisten. Grundlage der Bewilligung war ein Projektantrag des WAL, der im Rahmen der Klimaschutzini-tiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (Kli-maschutz in Kommunen, sozialen und kulturellen Einrichtungen) gestellt wurde.

KSI: Klimaschutzteilkonzept zur klimafreundlichen Abwasserbehandlung auf der Ver-bandskläranlage Großräschen

Laufzeit: 05.2016 – 10.2017

Ausführende Stelle: Wasserverband Lausitz

Konzepterstellung: Wasserverband Lausitz Betriebsführungs GmbH (WAL-Betrieb)

Förderkennzeichen: 03K02866

Ziel: Erstellen eines Klimaschutzteilkonzeptes für die Kläranlage Großräschen zur Reduzierung der Kohlendioxid durch Optimierung des Elektroenergieverbrauchs

Inhalt: Die Kläranlage Großräschen hat rund 500 Megawattstunden Stromverbrauch im Jahr und emittiert damit indirekt rund 380 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid. Seit Errichtung der Kläranlage Mitte der Neunziger Jahre versieht sie zwar mit sehr guten Reinigungsleistungen ihren Dienst, allerdings sind viele Aggregate mittlerweile über 20 Jahre alt und entsprechen hinsichtlich der Energieeffizienz nicht mehr den heutigen technischen Möglichkeiten.

Mit den im Klimaschutzteilkonzept aufgezeigten Einsparpotenzialen kann auf der Kläranlage Großräschen kurz-, mittel- und langfristig Elektroenergie eingespart und damit die Treibhausgasemissionen reduziert werden. Der WAL wird so in den kom-menden Jahren durch Investitionen und Optimierungen auf der Kläranlage Großrä-schen einen nennenswerten Beitrag zum Klimaschutz leisten und kann damit gleich-zeitig Betriebskosten einsparen.

Ergebnisse: Aus den Betrachtungen im Klimaschutzteilkonzept gehen insgesamt 4 konkrete Maßnahmen hervor, die in den nächsten Jahren umgesetzt werden sollen. Diese schließen Teile der Verfahrenstechnik des Aufbereitungsprozesses sowie die Erneuerung von Anlagenteilen ein. Die Realisierung dieser Klimaschutzmaßnahmen wird zu folgendem Ergebnis führen:

Reduzierung des Stromverbrauchs um bis zu 100 MWh pro Jahr

 

Reduzierung der CO2-Emissionen um bis zu 76 Tonnen pro Jahr (minus 20 %)

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (www.klimaschutz.de), Projektträger Jülich (www.fz-juelich.de)

 

 

 


 


 


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